*** Vorankündigung: 29. Int. Budo-Camp Sri Lanka 2019 - 22.07.-06.08-2019 !!! Weitere Infos in Kürze ***

Als erstes ging`s mit einem Zug 4 lange Stunden von Berlin Zoo zum Frankfurter Flughafen. Dort hatten wir dann 3 Stunden Aufenthalt. Nach ca. 1.5 Stunden haben wir auch endlich Nicole und alle anderen vom Budocamp getroffen.


Der 10-stündige Flug zog sich nach dem Gefühl her ziemlich in die Länge, obwohl er mit Radio, Fernsehen und Zeitungen gut gestaltet wurde.

Als wir in Colombo angekommen sind, kam einem die heiß-feuchte Luft direkt ins Gesicht. Im Flughafen haben wir dann auch endlich Olaf getroffen, der die ganze Reise organisiert hat.


Mit einem Bus wurden wir in unser Hotel gebracht. Dort begrüßte man uns mit einem Willkommensgetränk und gab uns danach ein wenig Zeit um unsere Zimmer und den Pool genauer ins Auge zu nehmen.


Am nächsten Tag war eine große Eröffnungsfeier angesagt, die sich aber ziemlich verspätete. Es kamen ziemlich viele wichtige Leute, die alle auch eine Rede hielten wodurch sich das alles in die Länge zog.


Hinterher konnte man dann schon die ersten Trainingseinheiten mitmachen. Das schöne an dem Camp ist das man zu nichts gezwungen wird, man kann frei entscheiden ob und zu welchem Training man gehen will.


Als ich an den nächsten Tagen spazieren gegangen bin bemerkte ich kleine, putzige, rumspringende Streifenhörnchen. Es gab sie überall und in allen Größen und sie waren total zutraulich (solange man immer einen Keks mit sich trug).


Abends gab es Essen im Hotel, manchmal ein Buffet manchmal ein Menü. In Sri Lanka ist das Essen grundsätzlich scharf, also auch im Hotel und das war wirklich wirklich scharf. Gott sei Dank hatten sie aber auch Früchte, Pudding, Kuchen und Kekse als Dessert und die waren sooo lecker!!!


Am Mittwoch und Donnerstag sind dann noch extra ein Tai Chi und ein WuShu Lehrer aus Colombo gekommen, somit konnte man jetzt Judo, Ju-Jitsu, Chinadi, ATK, Sheng Shan Wu, Karate, Taekwondo, Mhuay Thai, Modern Arnis, Tai Chi und WuShu trainieren.


Abends hab ich noch ein bisschen mit meinem Vater am Strand trainiert. Wenn man wollte konnte man nach allen Trainingseinheiten noch in der Halle oder am Strand privat trainieren.


In seiner Freizeit konnte man, je nach Verlangen, trainieren, Volleyball spielen, shoppen gehen, im Pool und Meer schwimmen oder einfach nur faulenzen und sich sonnen. Jedoch sollte man es mit dem Sonnen nicht übertreiben, ich hatte nämlich zwei Sonnenbrände. Der Samstag war der Tag auf den alle gewartet haben, endlich fand das Duo-Turnier statt.

An dem Turnier durfte jeder mit machen und es haben auch ziemlich viel mit gemacht. Es war mal ne Abwechslung und auch einfach nur „just for fun“.

Das Finale der Jugend und der Senioren, in dem auch mein Vater war, wurde aber erst am Sonntag ausgefochten. Der Sonntag war zugleich auch der offizielle Schlusstag des Camps, wir blieben aber noch ne Woche zum Relaxen und um Sri Lanka näher kennen zu lernen.


Die Abschiedsfeier war ähnlich der Begrüßung, wir haben auch noch Urkunden bekommen und haben uns von allen verabschiedet die wir danach nicht mehr sehen werden.

So ab jetzt ist nur noch Städtetouren, Relaxen und Privattraining angesagt


Also, das erste was ich in meiner Trainingsfreien Woche gemacht habe war Training! Man kann, wenn man will in Sri Lanka auch seine Prüfung machen und eine hat das auch wahr genommen und ich war ihr Dummy. Na ja da muss man nu mal durch. Dafür hab ich aber den restlichen Tag gefaulenzt.


Am nächsten Tag sind wir dann für 2 Tage Sehenswürdigkeiten gucken gegangen und Sehenswürdigkeiten gibt’s ne ganze Menge. Wir sind aber zuerst durchs ganze Land getuckert. Das Land an sich ist recht schön solang man nicht in einer Stadt ist. Die Städte sind schmutzig, stinken, sind überfüllt, überall ist Müll und dazwischen leben Menschen.


Meine ersten Eindrücke waren echt erschreckend! Aber auf der anderen Seite gibt es auch riesige, prachtvolle Tempel, beeindruckende Klöster, riesige Kirchen und schlossähnliche Villen. Jedenfalls ist es außerhalb der Städten alles voll mit Dschungel, Reisfelder, Palmenplantagen und haufenweise Grünflächen. Als erstes sind wir zu einem Felsentempel gefahren. Vor dem Tempel war eine riesige vergoldete Buddhastatue, das sah echt Riesenmonumental aus.

Von da aus ging es dann gleich zu einer Königsruine auf einem riesigen Berg. Am coolsten find ich die Haremsruine. Zum einen, weil sie nicht auf dem Berg ist und man nicht klettern musste und zum anderen weil dort früher 200 Frauen drin waren, das kann man sich doch kaum vorstellen!


Nachts haben wir in einem Hotel in Kandy übernachtet, um am nächsten Tag bequem zum dort liegenden Zahntempel zu laufen. Dort soll es angeblich einen Zahn von Buddha geben. Ich persönlich bezweifel aber das es ihn wirklich dort gibt, weil das Original nie gezeigt wurde. Außerdem find ich es meiner Meinung nach idiotisch, daß ein armes Land haufenweise Geld in einen Tempel setzt in dem nur ein Zahn von einem Mönch ist!

Als wir mit dem Rundgang durch den Tempel fertig waren haben wir noch kurz an einer Teeplantage gestoppt, war aber nicht so interessant.


Als wir dann weiter gefahren sind, kamen wir zum richtigen Highlight der Tour: Das Elefantenwaisenhaus.

Zuerst sind wir an ein Gehege mit Babyelefanten gekommen, die gerade von Wärtern gefüttert wurden. Der Anblick war total süß und die haben auch total viel getrunken, fast nen 10l Eimer, jeder. Danach konnte man auch, wenn man wollte Elefanten streicheln und haufenweise Fotos machen. Zum Mittag sind wir erst mal in einem Restaurant mit Blick auf die Badestelle der Elefanten gegangen. Dort gabs auch Essen ohne ein Häufchen Curry. Das war mal lecker!!!

Aber das war noch nicht alles.

Danach sind wir auf Elefanten geritten und konnten sie auch füttern. Also das kann ich jedem nur weiter empfehlen aber man muss auf jeden Fall min. 2-3 Filme mitnehmen ansonsten ist das echt zu wenig!


In den darauf folgenden Tagen hab ich eigentlich nur noch gefaulenzt und mich gesonnt. Der Freitag war aber noch ein aufregender Tag, ich und ein paar andere vom Camp sind auf einem Fischkatamaran gefahren. Das ist so einer den sie schon vor Hunderten von Jahren benutzt haben aber trotzdem ziemlich interrasant. Als ich dann im Hotel angekommen bin beobachtete ich zum ersten mal einen richtigen Monsun, der aber nach 10min auch schon wieder zu Ende war. Am Sonntag ist dann der große Abschiedstag gewesen. Wir haben uns von Olaf noch verabschiedet da er in einem anderen Flieger flog. Olaf übergab noch jedem eine Medaille und dann ging´ s in den Flieger und somit wieder in den Alltag.


Dieses Camp und der Urlaub war eines der schönsten Erlebnisse meines Lebens (auch wenn ich noch nicht so lange lebe). Ich kann es jedem nur weiter empfehlen, egal welchem Alter und auch egal aus welchen Gründen, man verlässt das Camp und Sri Lanka mit einem glücklichen und zufriedenen Gesichtsausdruck und natürlich mit haufenweise Fotos.


Ich möchte mich auch noch mal recht herzlich bei Olaf und Nicole bedanken die das alles so geil organisiert haben.


Vielen Dank!!!!!
Autor: Jan Tzschichhold, Potsdam

   

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