*** Vorankündigung: 29. Int. Budo-Camp Sri Lanka 2019 - 22.07.-06.08-2019 !!! Weitere Infos in Kürze ***

Was ist das Interessante an der großen, bunten „Budo-Welt“? Doch die Tatsache, dass man jederzeit und überall die interessantesten Menschen – sowohl national wie auch international – kennenlernen kann.
Und was wäre dazu besser geeignet als die Teilnahme an einem BUDO-Camp, welches jedes Jahr von Olaf van Ellen organisiert wird?!
Da ich im vergangenen Jahr aus beruflichen Gründen nicht mit nach Sri Lanka fahren konnte, habe ich mich umso mehr gefreut, als ich meinen Urlaub für den Oktober einreichen konnte und diesen auch genehmigt bekam.
Nun stand der Reise nach Thailand, zu dem Budo-Camp 2007 in Phuket nichts mehr im Wege!
Die Anreise allein ist mit Sicherheit eine Erwähnung wert – denn durch diverse technische Problemchen dauerte es länger als geplant. Und – wir kamen in den Genuss eines kurzen Zwischenstopps in Kuwait. Und wer kann schon behaupten, dass man innerhalb weniger Stunden in den verschiedensten Ländern war? Ok, wir haben nicht viel von Kuwait gesehen – außer dem Flughafen – ebenso in Colombo – aber unser Ziel war schließlich erst mal Bangkok. Und da kamen wir dann auch an – zwar etwas übermüdet und dadurch zum Teil völlig überdreht – aber wir waren da.
Das Hotel in Bangkok war traumhaft und ist auf jeden Fall empfehlenswert – und ebenso unser Ausflug am zweiten Tag in Bangkok war super. Bei diesem Trip durch Bangkok, welches eine Bootstour durch den Stadtteil „Thonburi“ beinhaltete, konnten wir beispielsweise den Tempel „Wat Arun“ ebenso bestaunen wie auch den goldenen Tempel des Smaragd-Buddha. Auch der große Königspalast konnte – zumindest von außen – besucht werden.
Und dieser Tag ließ alle Strapazen der Anreise schnell vergessen.
Mir persönlich gefällt Bangkok ehrlich gesagt nicht so gut – da wuseln mir einfach zu viele Leute durch die Straßen. Doch es ist auf jeden Fall interessant sich die Stadt, zumindest einen kleinen Teil, einmal anzusehen.
Am dritten Tag in Thailand ging es dann weiter nach Phuket – nach Bangtao Beach. Unser Hotel hier war das „Best Western Premier Bangtao Beach Resort“ ebenfalls eine wunderschöne Hotelanlage. Ideal aufgeteilt – mitsamt zwei Pools sowie einen für Kinder – und direktem Zugang zu dem Sandstrand. Und Platz für Training war allemal!
Für die Trainingseinheiten standen uns drei Tatami-Flächen zur Verfügung, welche auch entsprechend ausgenutzt wurden.
Für mich war die Vielfalt der Trainingsmöglichkeiten einfach ideal: von Aikido über Hapkido, Shaolin Kempo, Atemi Kombat, Taekwon-Do, Modern Arnis, Allstyle Ju-Jutsu bis hin zum Zanshin-Yoga (und viele, viele mehr): es war einfach für jeden was dabei.
In den ersten Tagen war ich bei den unterschiedlichsten Workshops dabei – so zum Beispiel bei Benj Lee um bei ihm die Grundlagen des „Capoeira“ kennen zu lernen (und zu kapieren, dass man mit 40 doch nicht mehr so beweglich ist, wie mit 20 ) oder bei Michael Buhle und „Hapkido“ – es wäre zu lang hier alles auf zu zählen. Letztendlich habe ich mich dann für bestimmte Lektionen entschieden, an denen ich immer wieder teilgenommen habe um die dort erlernten Grundlagen zu vertiefen.
Natürlich kann man nicht alles behalten – trotz dem hat jeder Workshop, jede Lektion dazu beigetragen, dass ich meine Kenntnisse weiter ausbauen konnte.
Nun fragt sich sicher der eine oder andere, ob das wohl schon alles war. Training – Hotel? Nein, natürlich nicht! Olaf hatte für Abwechslung gesorgt – zwei Ausflüge und jede Menge Möglichkeiten etwas zu unternehmen!
Beim ersten Ausflug gab es die einmalige Gelegenheit auf einem Boot zu trainieren – was im übrigen sehr witzig ist – von wegen Standfestigkeit. Des Weiteren hatten alle die Möglichkeit, einmal die Unterwasserwelt kennen zu lernen.
Der zweite Ausflug war ebenso spannend: sei es die Kanutour durch die Mangroven oder der Ausflug nach „Fisherman Island“ und nicht zu vergessen der Besuch eines Naturparks mit Elefantenritt! Herz was willst Du mehr!
Aufregend war auf jeden Fall genauso sowohl die Eröffnungsfeier des Budo-Camp in einem Stadion in Phuket-Town wie auch die Abschlussfeier mit Gala-Dinner im Hotel.
Quintessenz des Budo-Camp für mich: sofern möglich, werde ich versuchen an einem weiteren Budo-Camp teil zu nehmen. Ich habe während der 14 Tage in Thailand nicht nur ein neues – und vor allem aufregendes Land und seine Leute kennen gelernt, sondern auch jede Menge neuer Freunde gefunden!
Und für mich das Schönste: man spürte den Budo-„Geist“ wahrhaftig. Es gab kein „mein Stil ist besser als Deiner“, sondern es war ein gemeinschaftliches Trainieren mit- und für einander. Letztendlich sind und bleiben wir immer alle „Schüler“ – unabhängig ob niedrig oder hochgraduiert.
Kompliment an Olaf, Nicole, Norbert und Silke – die durch ihre Organisation und ihrem Enthusiasmus ein solches Erlebnis für über 50 Kampfsportler und –künstler erst möglich gemacht haben!

Bis zum nächsten Mal

Sonja

P.S.: der „große“ Reisebericht über Thailand findet Ihr demnächst auf der Website www.bushikan.de
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

   

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